
Unter dem Sammelbegriff «wasserdurchlässige Beläge» werden in erster Linie Oberflächenbefestigungen im Strassen- und Wegebau bezeichnet, mit denen die Oberflächenversiegelung gezielt reduziert wird. Wann ein solcher Belag zielführend ist und wann nicht, hängt dabei primär von der anschliessenden Nutzung des Platzes ab.
Ziel dieser Bauweise ist es, dass auch grössere Niederschlagsmengen mehr oder weniger direkt versickern können. Dies hat diverse Vorteile, wie das Entlasten von Kanalisationen und Kläranlagen oder das Vorbeugen vor lokalen Überschwemmungen.
So vielfältig die Einsatzmöglichkeiten dieser Materialen auch sind, beim Verwenden sollte unbedingt ein besonderes Auge auf bodenmechanische, hydrologische und etliche weitere Bedingungen geworfen werden. Beispielsweise muss das Sickerwasser unbelastet sein und darf keine Gefährdung für Boden, Vegetation und Grundwasser darstellen.
Die am häufigsten verwendeten wasserdurchlässigen Bodenbeläge sind Rasengittersteine, Kunststoff-Wabengitter, wasserdurchlässige Pflastersteine, wassergebundene Wegedecken, Drainbelag oder Schotterrasen. Zu unterscheiden sind diese weiter in Beläge mit wasserdurchlässigen Baustoffen (z.B. wasserdurchlässige Pflastersteine) und solche, bei denen die Versickerung über die Fugen erfolgt (z.B. Rasengittersteine). Alle diese Materialien haben unterschiedliche Anwendungsbereiche und eine stark abweichende Optik. Wenn also für das eigene Privatgrundstück der Wunsch nach einem solchen Belag aufkommt, sollte unbedingt eine Fachperson zu Rate gezogen werden. Wir von der Liechti AG helfen Ihnen gerne bei der Auswahl und beim Verlegen des perfekten Belages für Ihr Projekt.